Mobilitätsverein Wangerland gegründet

Auf Einladung der Mobilitätsinitiative Wangerland kamen am 28. Januar 2019 im Rathaus in Hohenkirchen 30 Interessierte zur Gründungsversammlung des Mobilitätsvereins Wangerland zusammen.

Der Verein will sich zukünftig für die Förderung, Verbesserung und Ergänzung sowie die sinnvolle Verknüpfung verschiedener Mobilitätsanagebote in der Gemeinde Wangerland einsetzen. In diesem Jahr ist dazu zunächst die Realisierung eines Bürgerbusses geplant.

Nachdem die Ziele und Aufgaben des zu gründenden Vereins erläutert und der Satzungsentwurf diskutiert wurden, beschlossen 24 der anwesenden TeilnehmerInnen die Gründung des Mobilitätsvereins Wangerland. Sie verabschiedeten die Satzung und wählten den Vorstand einschließlich BeisitzerInnen sowie die KassenprüferInnen.

Dem Vorstand gehören an als Vorsitzende Petra Schmähling-Gruß (Oldorf), als erster stellvertretener Vorsitzender Mario Szlezak (Tettens), als zweite stellvertretene Vorsitzende Sylvia Lamsfuß (Nord Wollhuse), als Schriftführerin Mechthild Damm (Wilhelmshaven) und als Kassenwart Raimund Zakrzewski (Hohenkirchen).

Als Beisitzer und Beisitzerin wurden Erwin Fuchs (Wiarden), Monika Paludetti und Holger Ulfers (beide Hooksiel) sowie Johann Wilhelm Peters (Hohenkirchen) und als Kassenprüferin und Kassenprüfer Renate Müldner (Hohenkirchen) und Wolfram Sandmeier (Wiefels) gewählt.

Die Vereinsgründung ist eines der Ergebnisse der im Rahmen des Projektes „Wat Nu? – Demografischer Wandel im Wattenmeer-Raum“ geführten Diskussion um die Mobilitätsangebote in der Gemeinde Wangerland. Angesichts des als unzureichend wahrgenommenen öffentlichen Personennahverkehrs, hatten sich die Bürgerinnen und Bürger in mehreren Veranstaltungen mit Lösungsmöglichkeiten zur Verbesserung der Mobilität in ihrer Gemeinde befasst. Im Fokus standen dabei die Ideen Bürgerbus und Dorfauto. Im Frühjahr 2018 gründete sich zunächst eine Arbeitsgruppe Bürgerbus, die mit Unterstützung des Wat Nu-Teams u.a. eine Haushaltsbefragung zur Ermittlung des Bedarfs nach einem Bürgerbus durchführte. Im Ergebnis stand ein klares Ja zu einem Bürgerbus im Wangerland. Die Diskussion der Befragungsergebnisse ergab jedoch auch, dass ein Bürgerbus allein die Mobilitätsdefizite in der 176 qkm großen Flächengemeinde nicht lösen kann. Vielmehr bräuchte es die Kombination verschiedener Angebote, um für möglichst breite Bevölkerungsteile eine Verbesserung zu erreichen. Aus dieser Erkenntnis heraus entwickelte sich die Arbeitsgruppe Bürgerbus weiter zur Arbeitsgruppe Mobilität, die in den letzten Wochen intensiv an der Vorbereitung der Vereinsgründung arbeitete.

Im Folgenden können Sie die Presseberichterstattung zur Vereinsgründung nachlesen. Weitere Artikel und Informationen zum Projekt „Wat Nu?“ und dem Beteiligungsprozess in der Gemeinde Wangerland finden Sie in den Bereichen Presse und Downloads.

Pressebeitrag in der Nordwest-Zeitung (29.01.2019)

Pressebeitrag in der Wilhelmshavener Zeitung (29.01.2019)

Pressebeitrag im Jeverschen Wochenblatt (30.01.2019)